Das Wagenrad

Von der Idee der alten Ägypter, schwere Lasten über darunter gelegte Rundhölzer zu bewegen bis zum Autorad mit Scheibenbremse, Differential und ABS ist ein weiter Weg, zu dem die Entwicklung des hölzernen Wagenrades Entscheidendes beigetragen hat.

1. Entwicklungsschritt: Das fest mit der drehenden Achse verbundene Scheibenrad

2. Entwicklungsschritt: Das auf der Achse drehende Scheibenrad, das damit erst eine Nabe benötigt

3. Entwicklungsschritt: Das Speichenrad

 

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Grundlegende Prinzipien der Konstruktion des Speichenrades

Schon die Konstrukteure der ersten Streitwagen wussten, dass Speichen in einem Rad nicht senkrecht stehen dürfen. Bei der ersten Bodenwelle würde die Nabe aus dem Rad nach außen rausgeschlagen werden.
Die Lösung ist, die Speichen mit dem sogenannten „Speichensturz“ von der Nabe aus leicht schräg nach außen zu neigen. Der Winkel beträgt etwa 3-5 Grad.

Das Problem ist danach aber, dass die Last des Wagens auf geneigten Speichen aufliegt. Damit die unteren Speichen, die die Last das Wagens tragen, senkrecht stehen, muss die Unterachse, die das Rad über die Buchse aufnimmt, um denselben Winkel nach unten abgeknickt sein wie der Speichensturz beträgt.

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(wird weitergeführt…)