Werkzeuge

Gliederungspunkte

Abgrenzung von anderen Holzhandwerksberufen

Die Handwerkzeuge des Wagners
(Axt, Beile, Sägen, Hämmer, Schnittmesser, Hobel, Zirkel, Bohrer. Zapfenfräse)

Entwicklung der Werkzeuge
(Vom römischen Wagenbau bis zum Aussterben des Berufs)

Hilfsmittel
(Fügbock, Schiebebock, Schnittstuhl, Radgrube, Schleifstein)

Frühe Mechanisierung
(von Menschenkraft betriebene Drehbank)

Verschwinden von Werkzeugen durch die maschinengestützte Produktionstechnik

 

Abgrenzung der Berufsbilder des Zimmermanns, Schreiners und Küfers vom Wagner

Die wichtigsten Berufe, die Holz verarbeiteten, waren der Zimmermann, der Schreiner, der Küfer und der Wagner.

Sie unterscheiden sich so sehr in der Art der verwendeten Hölzer, den Bearbeitungstechniken, den Werkzeugen und weiteren Bedingungen des Endproduktes, dass eine Spezialisierung notwendig war.

So gab es komplette Arbeitsabläufe, die in einem der Berufe essentiell waren, in den anderen aber gar nicht vorkommen. Ein Beispiel dafür sind die Biegetechniken, mit denen der Küfer die Eichendauben für ein Fass biegt. Oder die Radgrube, in der der Wagner die Speichen in die Nabe einschlägt. Sie wird nur von ihm gebraucht.

So verhält es sich auch mit den Werkzeugen. Die Löffelbohrer, mit denen vor Einsatz der Buchsenlochfräse das Buchsenloch in die Nabe gebohrt wurde, werden von den anderen Berufen nicht verwendet. Wichtiger sonstiger Verwendungszweck waren die Löffelbohrer als Deichelbohrer, mit denen hölzerne Wasserleitungen hergestellt wurden. Weil diese Deichelbohrer aber einen entsprechend langen Schaft hatten, waren sie wiederum Spezialwerkzeuge, die ein eigenes Berufsbild prägten.

 

Die Handwerkzeuge des Wagners

Bezüglich der Reihenfolge der von mir vorgestellten Werkzeuge beginne ich dort, von wo für den Wagner seine Arbeit ausgeht: Beim Fällen der Bäume.

Axt

 

(wird weitergeführt…)