Technik des Speichenrades

 

Ich habe schon erläutert, dass ich die Entwicklung des Speichenrades für kriegsrelevante Technologie halte und dass diese deshalb wohl zunächst geheim gehalten wurde. Erbeutete Räder können zwar nachgebaut werden, unterliegen aber auch dann zunächst der Geheimhaltung.

Aus dem differenzierten Fertigungsprozess und der Geheimhaltung resultiert wohl das Faktum, dass auch  nach der Verbreitung der Technik des Speichenrades im gesamten griechischen und römischen Reich trotzdem im osmanischen Reich bis ins letzte Jahrhundert das Scheibenrad verbreitet war und dort sogar eine hochtechnologisierte Version entwickelt wurde.

Ein Speichenrad besteht aus drei grundsätzlichen Komponenten:

1. Nabe
2. Speichen
3. Felgen

1. Nabe

Sie sorgt mit ihrer Länge für einen stabilen Lauf des Rades auf der Achse. Das Problem ist, dass in der verdickten Mitte die Speichen eingefügt sind und das Rad somit in seinem Zentrum fast nur aus Löchern besteht.

Naben werden in verschiedenen benötigten Dimensionen vorgedreht und kommen danach als Halbfertigprodukt in den Trocknungsprozess.